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800 Schützenbrüder bei der Segnung der Vereinsfahne in Emsbüren

In Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes hat der Schützenverein St. Hubertus Emsbüren am Freitag in der St. Andreas-Pfarrkirche die neue Vereinsfahne segnen lassen.

„So etwas sieht man nicht alle Tage“, zeigte sich Michael Franke, Jugendpfarrer und Leiter der Diözesanstelle im Bistum Osnabrück, beeindruckt von der große Resonanz. Der gebürtige Emsbürener und ehemalige Schützenbruder im Hubertus-Schützenverein segnete gemeinsam mit Pastor Marcus Droste von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde die neue Fahne. Die Kirche war voll besetzt und so galt der Gruß der beiden Geistlichen den rund 800 Schützenbrüdern, insbesondere aber auch den zahlreichen Königen und Königinnen mit ihrem jeweiligen Hofstaat.

Fahnenabordnungen aus 13 Vereinen

Rund um den Altar hatten sich die Fahnenabordnungen der 13 Schützenvereine im Alten Kirchspiel Emsbüren versammelt. Für den musikalischen Rahmen im Gottesdienst sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Emsbüren unter der Leitung von Gemeindemusikdirektor Manfred Hachmer. Dafür gab es am Ende des Gottesdienstes stehenden Applaus.

„Die Schützenbrüder haben sich im wahrsten Sinne des Wortes etwas Besonderes auf die Fahne geschrieben, wies Michael Franke auf Begriffe wie Heimat, Glaube, Sitte und Tradition hin: „Das sind Werte, die auch auf der neuen Vereinsfahne stehen und die letztlich uns alle verbinden.“ Der Hirsch mit dem goldenen Kreuz zwischen dem Geweih weise auf das Leben und Wirken des Namenspatrons der Schützenvereine, auf St. Hubertus hin. Die Fahne wurde von der Firma Weyer in Stadtlohn gefertigt. Elemente wie der Hirsch und die Zielscheibe mit Vogel konnten von der alten Fahne in die neue Fahne integriert werden. (Weiterlesen: Sieben Vorurteile gegenüber Schützen – und sieben ehrliche Antworten)

Gut gemeinte Ermahnungen

Pastor Marcus Droste zeigte sich in der Predigt überzeugt, dass die meisten Schützenbrüder einige gut gemeinte Ermahnungen mit auf den Weg bekommen hätten: „Komm nicht so spät wieder, trink nicht so viel und verlier nicht schon wieder den Schützenhut.“ Dass Droste damit „voll ins Schwarze“ getroffen hatte, zeigte die Reaktion der Schützenbrüder: Kopfnicken und vorsichtiger Beifall waren zu sehen und zu hören. Mit Blick auf die neue Vereinsfahne betonte Marcus Droste, dass diese für Gemeinschaft statt für Ausgrenzung stehe. In einem großen Schützenverein wie St. Hubertus sei Gemeinschaft möglich, gleich welchen Glaubens, welcher Hautfarbe, welchen Berufes oder welchen Alters. (Weiterlesen: „Nun ja, der Posten ist frei“ – Ein kleines Schützenfest vor dem Aus)

Zusammenhalt in der Gemeinde

Im Namen der Schützenvereine im Alten Kirchspiel Emsbüren gratulierte Nils Kruthoff, Präsident des Bürgerschützenvereins Emsbüren und überreichte ein „Flachgeschenk“ an seinen Amtskollegen Paul Thünemann. Bürgermeister Bernhard Overberg wies auf die Pflege von Tradition und Brauchtum in Emsbüren hin. Diese hätte einen hohen Stellenwert und würden für den Zusammenhalt in der Gemeinschaft sorgen.

Anschließend formierte sich der große Festumzug durch die Gemeinde in Richtung Festplatz am Ziegeleidamm, wo zu einem gemütlichen Beisammensein geladen wurde. Für Marschmusik sorgten neben dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Emsbüren auch die Musikkapelle Salzbergen sowie der Fanfarenzug Schüttorf. Zur Unterhaltung waren auf dem Schießstand alle amtierenden Könige zum „Kespelkönigsschießen“ eingeladen. Nach spannendem Wettstreit holte Henning Nordhoff vom Schützenverein Engden den letzten Rest des Adlers von der Stange.





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